Saftiger Karottenkuchen (Rezept)

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe, euch geht’s gut und ihr hattet einen schönen Tag – trotz Wind und Regenwetter! Also ich weiß ja nicht, wie das Wetter bei euch so ist, aber hier regnet es seit Tagen fast ununterbrochen und kalt ist es auch. Was gibt es da Schöneres, als den Tag mit einem guten Buch und einer Tasse Tee eingewickelt in eine kuschlige Decke zu verbringen? Die warmen Wollsocken dürfen natürlich auch nicht fehlen, genauso wenig wie ein Stück leckeren Kuchen! Und da hab’ ich heute genau das richtige Rezept für euch – nämlich für diesen super leckeren, saftigen Karottenkuchen, den ich letzte Woche für meine Mama zum Geburtstag gebacken habe.

karottenkuchen

Zutaten:

6 Eier
1 Prise Salz
250g Karotten
Saft & abgeriebene Schale
von ½ unbehandelten Zitrone
200g brauner Zucker
300g gemahlene Mandeln
100g Mehl
1½ gest. EL Backpulver
1 Prise Zimtpulver

Außerdem:
Butter zum Einfetten
Semmelbrösel für die Form
Springform (ca. Ø24cm)
Puderzucker

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Eier trennen, dann das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Die Karotten waschen, trocknen, schälen und auf der Reibe fein raspeln. Den Zitronensaft und die -schale untermischen und das Ganze gut durchrühren. Das Eigelb mit dem braunen Zucker schaumig schlagen und die Karottenraspeln unterheben.

Das Mehl mit dem Backpulver, den Mandeln und (nach Geschmack) den Zimt mischen und unter die Eimasse ziehen. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig dann in eine gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Springform füllen und glatt streichen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 45-55 Minuten backen und ihn anschließend etwa 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann den Rand lösen, den Kuchen herausnehmen und ihn ganz auskühlen lassen. Jetzt nur noch mit Puderzucker bestreuen – fertig! ♡

karottenkuchen2karottenkuchen3Von diesem Kuchen war ich wirklich positiv überrascht. Ich hatte nämlich erwartet, dass er hauptsächlich nach Karotten schmecken würde, aber eigentlich schmeckt er viel mehr nach Mandeln – sind ja auch jede Menge drin. Die Karotten machen den Kuchen aber super locker und vor allem schön saftig. Leider ist die Beerenzeit ja jetzt endgültig vorbei, deswegen gibt’s jetzt wieder herbstliche Kuchen und dieser Karottenkuchen passt da wirklich super zur Jahreszeit. Wenn ihr eine Küchenmaschine zuhause habt, dann würde ich euch übrigens empfehlen, die Karotten damit zu raspeln, denn das geht ganz schön in die Arme!

karottenkuchen4Ich weine dem Sommer ja schon ein paar Tränen nach, aber die Herbstzeit hat eindeutig auch einiges zu bieten – ich freu’ mich schon so auf die vielen Kürbisgerichte und vor allem auf Helloween! Wir höhlen jedes Jahr ein paar Kürbise aus, dekorieren das Wohnzimmer schön gruselig, machen ein leckeres Essen und schauen ein paar Horrorfilme. Ich bin gespannt, ob Helloween hier gefeiert wird und ob ein paar kostümierte Kinder an unsere Tür klopfen. Seid ihr Helloween-Fans und feiert ihr?

So, ich mache mir jetzt noch eine Tasse Tee und verkrieche mich wieder unter der Decke – euch wünsche ich aber viel Spaß beim Nachbacken und lasst es auch gut schmecken! ♡

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9 Antworten auf Saftiger Karottenkuchen (Rezept)

  1. romy sagt:

    Hi Marie,

    ist ja lustig, ich habe heute auch Karottenkuchen gebacken – bzw. Cupcakes :)
    Aber karottenkuchen ist eh so was tolles, ist einer meiner Lieblinge. Dazu habe ich ja auch schon vor Jahren ein Rezept gepostet :)
    Also der Kuchen von Sweet&Easy ist echt gut. Mal was anderes. Und ich fand ihn am zweiten Tag echt besser, weil er da saftiger war :)
    Ach ich will noch so viel backen und kochen und eben ist mir klar geworden: Scheiße, ich ziehe am Montag aus, dann wird das nix mit backen und so. Hach.

    LG

  2. Jana sagt:

    Ahhhh ich liebe liebe liebe Karottenkuchen! Muss ich auch bald mal wieder backen & vielleicht mal dein Rezept ausprobieren :)

  3. romy sagt:

    Wenn man so ein Stammcafé mit dem liebsten Kuchen hat, dann ist das natürlich auch toll :)
    Meine Cupcakes sind auch echr toll geworden, hatte sie vorhin als ich dir geschrieben habe noch nihct probiert. Aber das Topping ist echt so yummi geworden. Ich habe auch zum ersten Mal ein Rezept für 12 Cupcakes gehabt, wo auch tatsächlich nur 12 herausgekommen sind :D

    Ich finde Marzipan und Pistazien passen total gut zusammen und ich finde die Kombi voll normal. Die zwei gehören doch zusammen. Also bei Schokolade ist das doch auch öfter und es gibt ja auch schon fertig verarbeiteten Pistazienmarzipan. Mozartkugeln sind ja auch so :)
    Und die Tarte bekommst du sicher gut hin – hast ja mehr Übing im Blindbacken ;)

    Und Danke schön ♥
    Man ist dann doch ein bisschen stolz. auch wenn es komisch ist, dass man jetzt einen Studienabschluss hat. Ging alles so schnell und nun geht es ja auch schon wieder weiter. Ich habe jetzt übrigens auch so ein “hässlicher Boden” Problem. Ich bin mla gespannt, wie ich das Zimmer hübsch bekomme. An dem Möbeln kann ich ja leider nichts machen. Aber ich habe was und ich bin so froh. Die Leute, die noch immer suchen tun mir so Leid. Sind auch total viele die eben auch am Montag anfangen und von weiter weg sind usw.

    Wo arbeitest du denn jetzt? Und wie oft? ich denke du findest dann schon noch Zeit zum backen und so :) Man macht das ja gerne.

  4. Shanee sagt:

    Oooooh. der sieht ja lecker aus. Überhaupt sieht es hier sehr lecker aus. Ich glaub ich muss mich mal durchforsten. xD Jetzt krieg ich NACHTS auch noch Hunger auf Mörlikuchen. *snif*

    Liebe Grüße ♥

  5. namimosa sagt:

    Ich will mich auch unter eine Decke verkriechen. Und am liebsten hätte ich nun was Süßes, aber weil ich mich gerade derart erkältet habe, schmecke ich eh nichts… ^^

  6. Liesa sagt:

    Das sieht furchtbar lecker aus, ich habe zwar noch nie einen Karrottenkuchen gegessen, aber ich glaube gerade deswegen wird es wohl mal Zeit, einen zu backen. Danke für das Rezept, deine Bilder sind übrigens immer richtig schön, das sieht wirklich schön hergerichtet aus, ich würde das nie so hübsch hinkriegen.
    Liebste Grüße, Liesa

  7. romy sagt:

    Haha, wem sagst du das. Ich hab ja jetzt zwar dauernd gearbeitet, aber ich hatte immer mal einen Tag in der Woche wo nichts war und ich länger schlafen konnte. Und da ich sehr gerne lange schlafe wird es jetzt auch wieder voll die Umstellung wenn ich wieder VLs habe und da zuhören muss und so. Vor allem habe ich jetzt ja einen längeren Anfahrtsweg. Aber ist schon gut, wenns jetzt weitergeht.
    Ist das dann nun schon halbwegs fest mit Australien? Also dann eher als Urlaub, oder? Und nicht so lange?!

  8. namimosa sagt:

    Dieser doofe Schnupfen immer, was? Ich hasse das ja… ^.^ Die laufende Nase wäre ja schon nervig genug, aber dann kommt ja auch noch immer dieser blöde Kopf dazu. Ich fühle mich dann immer als hätte ich nur Matsch in der Birne…
    Gute Besserung wünsche ich dir!

    Hihi, ich bin da echt nicht zart besaitet. Ich mag es, umso düsterer es wird. Ich mag jetzt keine sinnlosen Gewaltorgien, aber es darf schon böse sein. Ich lese ja vor allem um abends abzuschalten und das klappt immer noch am besten, wenn ein Buch so richtig spannend ist. Sonst schweifen die Gedanken doch zu schnell ab.

  9. Johanna sagt:

    Rüblikuchen ist immer so schön saftig, deshalb mag ich den total gern. (: Und deiner sieht wirklich super gelungen aus. Tolle Form und ganz hübsch dekoriert. (:
    Viel Spaß morgen bei deinem ersten Arbeitstag! Halt durch! :D Du weißt ja, wofür.
    Wann kommst du eigtl. mal wieder nach München? Unsere Wohnung wär einigermaßen fertig (n paar Lampen fehlen noch… und Spiegel im Obergeschoss)! :DD

    <3
    Johanna

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